
Der Reisende, der 1500 nach
San Vigilio kam und in dem kleinen Hafen festmachte, wurde durch eine in die
Marmorplatte am Eingangstor eingehauene Inschrift aufgefordert, "die Geschäfte und Mühseligkeiten der Stadt" hinter
sich zu lassen und die Ruhe des Ortes zu genießen.
Inzwischen sind mehrere Jahrhunderte ins Land gegangen, aber daran hat sich nichts geändert: es herrscht noch immer
dieselbe Ruhe.
Ob auf der kleinen Pflasterstraße oder der Zypressenalle, im Schatten der hundertjährigen, die
Baia delle Sirene
säumenden Olivenbäume oder am malerischen kleinen Hafen - überall herrscht jene atmosphäre der Ruhe, in der man für
ein paar Stunden oder, besser noch, für ein paar Tage verweilen, die Hektik und den Stress des Alltags hinter sich
lassen kann, um dann mit neuen Kräften zu den