
Wenn man über den See nach
San Vigilio kommt, kann man an dem kleinen Hafen vor der Taverne anlegen.
Über die Strada
Gardesana hingegen stößt man direkt auf die Zypressenalle, an deren Ende eine sehenswerte
Villa aus dem 16. Jahrhundert steht.
Sie stammt von Sanmicheli, einem der wichtigsten Veroneser Architekten jener Zeit. Die strengen Linien dieses
majestätischen Bauwerks werden an der dem See zugewandten Fassade durch eine
elegante Loggia gemildert.
Einen noch größeren Reiz erhält die Villa durch einen
italienischen Garten, in dem Dank des besonders milden
Klimas typisch mediterrane Pflanzen wachsen. Besondere Achtung verdient einem
Olivenbaum, der sich
rechts von dem großen Tor befindet: er stammt aus dem 14.
Jahrhundert und ist einer der ältesten seiner Art.
Wenn man dann die kleine gepflasterte Straße hinunter geht, erblickt man auch schon das
Zitronengewaechshaus
mit der
Venusstatue. Hier gelangt man zur
Locanda San Vigilio, einem der ältesten Hotels Italiens; links davon
befindet sich der
kleine Hafen mit der
Bar Taverna. Von hier aus genießt man einen herrlichen Blick auf den
gesamten unteren Teil des Sees.